Anfrage und Vertrieb
- Anrufannahme
- Qualifizierung
- Kundendatensatz
- Vertriebsziele und Bonus
Anonymisiertes Beispielergebnis
Fensterbau: Anfrage, Aufmaß vor Ort, Kalkulation und Vertrag, Werksauftrag, Lieferung, Montage und Reklamationen
Erstellt von IT Carrot · Lösungsarchitektur und Entwicklung von Betriebssystemen
Stand des Beispiels: August 2026
Zusammenfassung für die Geschäftsführung
Anfragen kommen überwiegend telefonisch, der Abschluss verlangt jedoch einen Termin vor Ort: ohne Aufmaß lässt sich kein Preis nennen. Zwischen Aufmaß und Vertrag liegt eine Lücke, die das Unternehmen mit verlorenen Abschlüssen bezahlt.
Die marktübliche Reihenfolge sieht so aus: Aufmaß beim Kunden, Rückgabe der Maße ins Büro, Kalkulation durch den Vertrieb, Rückruf, Abstimmung — und wenn der Kunde zustimmt, folgt der zweite Weg, diesmal seiner, ins Büro zum Unterschreiben. Zwischen Aufmaß und Vertrag liegen Tage und mindestens zwei zusätzliche Kontakte, in denen die Entscheidung weich wird.
Die Analyse zeigt: Das ist kein Tempoproblem des Vertriebs. Es ist ein struktureller Bruch — die Kalkulation kann physisch nicht dort stattfinden, wo entschieden wird, weil der Preis im Büro lebt und der Kunde zu Hause. Alles Weitere — Übertragungsfehler bei den Maßen, verlorene Anfragen, Terminstreit — sind Folgen dieses Bruchs.
| Ergebnis | Formulierung |
|---|---|
| Zentrale Einschränkung | Der Preis entsteht nicht dort, wo entschieden wird. Zwischen Aufmaß und Vertrag stehen Tage und zwei zusätzliche Kontakte, von denen jeder einen Teil der Kunden kostet. |
| Empfohlener erster Schritt | Die Kalkulation an den Ort des Aufmaßes verlegen: digitales Aufmaß mit Pflichtparametern und eine Kalkulation auf den Fertigungsparametern des Werks statt auf einer Preisliste. |
| Erwartete Wirkung | Aufmaß, verbindlicher Preis und Vertrag fallen zeitlich und örtlich zusammen. Übertragungsfehler bei den Maßen verschwinden zusammen mit der Übertragung selbst. Die quantitative Wirkung wird nach der Einführung bewertet. |
Ausgangslage
Die Analyse beginnt mit der Aufnahme dessen, wie ein Auftrag heute seinen Weg nimmt. Für jeden Vorgang werden ausführende Rolle, Häufigkeit, Datenträger und die Frage festgehalten, ob dieselben Daten erneut übertragen werden. Alles Weitere in diesem Dokument stützt sich auf diese Tabelle.
| Vorgang | Ausführende Rolle | Häufigkeit | Wo die Daten liegen | Mehrfacherfassung |
|---|---|---|---|---|
| Anrufannahme | Vertriebsmitarbeiter | Laufend | Telefon getrennt von der Datenbank, Notiz auf Papier | Ja — Kontakt und Gesprächsinhalt werden nach dem Anruf von Hand erfasst |
| Terminvergabe für das Aufmaß | Vertrieb oder Disposition | Je Anfrage | Gemeinsamer Kalender oder mündliche Absprache | Ja — Gebiet und Auslastung werden aus dem Gedächtnis geschätzt |
| Aufmaß vor Ort | Aufmaßtechniker | Je Objekt | Aufmaßformular auf Papier | Ja — Maße und Konfiguration werden im Büro abgeschrieben |
| Rückgabe der Maße ins Büro | Aufmaßtechniker | Nach jedem Termin | Foto des Formulars, Anruf, persönliche Übergabe | Ja — das ist die eigentliche Übertragung |
| Preisberechnung | Vertriebsmitarbeiter | Je Aufmaß | Preisliste und Kalkulationstabelle | Ja — die Parameter werden erneut eingegeben |
| Rückruf und Abstimmung | Vertriebsmitarbeiter | Ein oder mehrere Durchläufe | Telefon, Korrespondenz | Ja — Angebotsversionen werden nicht nummeriert |
| Vertragsunterzeichnung | Vertriebsmitarbeiter | Je Abschluss | Besuch des Kunden im Büro | Ja — die Daten werden erneut in den Vertrag eingetragen |
| Werksübergabe des Auftrags | Vertriebsmitarbeiter | Je Vertrag | Formular des Werks, E-Mail | Ja — die Spezifikation wird ins Werksformat eingegeben |
| Nachfrage zur Fertigstellung | Vertriebsmitarbeiter | Regelmäßig | Anruf im Werk | Ja — die Stufe wird von Hand erfragt |
| Montageplanung | Montageleitung | Je Auftrag | Separater Plan | Ja — Adresse, Konstruktionen und Kunde werden in den Auftrag übertragen |
| Abschluss: Protokoll und Fotos | Montagetrupp | Je Montage | Protokoll auf Papier, Fotos auf dem Telefon | Ja — die Unterlagen werden von Hand zugeordnet oder gehen verloren |
Diagnose-Übersicht
Verluste entstehen auf der Strecke zwischen Aufmaß und Vertrag sowie zwischen Vertrag und bestätigter Montagebereitschaft.
Experteneinschätzung auf einer Skala von 0–100. Je höher, desto stabiler der Ablauf.
Verteilung der erhobenen Beobachtungen nach Typ.
Die Zahlen dieser Demonstrationsübersicht sind illustrativ. In der kostenpflichtigen Prozessanalyse werden die Einschätzungen aus Interviews, einer Stichprobe von Abschlüssen, der Begleitung eines Aufmaßtermins und einer abgestimmten Skala von 0–100 ermittelt.
Prozesskarte
Die Kette beschreibt den typischen Weg eines Auftrags von der Anfrage bis zum Abschluss. Es handelt sich um ein Prozessmodell, nicht um die Abbildung des Systems eines konkreten Kunden.
Der Kunde ruft an oder hinterlässt eine Anfrage.
Der Aufmaßtechniker fährt zum Objekt.
Der Preis entsteht aus den Konstruktionsparametern.
Konditionen vereinbart, Anzahlung geleistet.
Der Auftrag geht im Werksformat an die Produktion.
Fertigstellung bestätigt, Termin vergeben.
Der Trupp führt die Arbeiten am Objekt aus.
Protokoll, Fotos und Reklamationen hängen am Auftrag.
| Übergabe | Was verloren gehen kann | Folge | Priorität |
|---|---|---|---|
| Anruf → Kundendatensatz | Kontakt, Quelle, Inhalt der Absprache | Die Anfrage wird kein Datensatz, der zweite Anruf beginnt von vorn | Hoch |
| Aufmaß → Kalkulation | Maße, Konfiguration, Besonderheiten der Öffnung | Ein Übertragungsfehler gelangt in die Fertigung | Kritisch |
| Kalkulation → Kunde | Die aktuelle Angebotsversion | Es werden verschiedene Versionen besprochen, die Entscheidung verzögert sich | Hoch |
| Vertrag → Werk | Spezifikation im Fertigungsformat | Erneute Eingabe und Abweichung von dem, was der Kunde unterschrieben hat | Kritisch |
| Spezifikationsänderung → Werk | Tatsache und Inhalt der Änderung | Gefertigt wird nach einer veralteten Spezifikation | Kritisch |
| Werk → Montageplanung | Fertigungsstufe und Liefertermin | Die Montage wird ohne bestätigte Vollständigkeit geplant | Hoch |
| Montage → Abschluss | Protokoll, Fotos, Anmerkungen des Kunden | Der Auftrag wird ohne Unterlagen geschlossen, eine Reklamation hat keine Grundlage | Hoch |
| Bereich | Wahrscheinlichkeit | Auswirkung | Erkennung | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| Aufmaßparameter werden von Hand in die Kalkulation übertragen | Hoch | Kritisch | Bei der Montage | Kritisch |
| Spezifikationsänderung erreicht die Fertigung nicht | Mittel | Kritisch | Bei der Lieferung | Kritisch |
| Montage ohne bestätigte Fertigstellung geplant | Mittel | Hoch | Am Montagetag | Hoch |
| Fotos und Protokoll nicht am Auftrag | Hoch | Mittel | Bei einer Reklamation | Hoch |
| Der Kunde geht zwischen Aufmaß und Vertrag verloren | Hoch | Hoch | Bei der Trichteranalyse | Kritisch |
Grundursachen
Verlorene Abschlüsse, zweite Anfahrten und Terminstreit haben gemeinsame strukturelle Ursachen.
Verantwortungsbereiche
Ein Vorgang läuft durch Büro, Objekt, Werk und Montage, und an jedem Übergang werden die Daten neu eingegeben. Nachfolgend, wo Arbeit doppelt geleistet wird und wo eine Rolle nicht entscheidet, sondern Informationen von einem Träger auf den nächsten überträgt.
| Rolle | Tätigkeit heute | Davon reines Übertragen | Beobachtung der Analyse |
|---|---|---|---|
| Vertriebsmitarbeiter | Anrufe annehmen, nach fremdem Aufmaß kalkulieren, zurückrufen, Vertrag schließen | Kalkulation nach fremdem Formular und erneute Eingabe in Vertrag und Werksformular | Die Kalkulation wandert zum Aufmaß; bei der Rolle bleiben Qualifizierung und schwierige Abschlüsse |
| Disposition Aufmaß | Techniker einteilen, Zeiten abstimmen | Auswahl aus dem Gedächtnis über Gebiete und Auslastung | Die Einteilung wird zur Regel aus Gebiet, Kalender und Auslastung |
| Aufmaßtechniker | Aufmaß, Formular ausfüllen, ins Büro übergeben | Das Formular wird auf Papier geführt und im Büro abgeschrieben | Das Aufmaß wird sofort strukturiert erfasst; die Rolle erhält Kalkulation und Vertrag vor Ort |
| Arbeitsvorbereitung im Werk | Auftragsannahme, Prüfung auf Korrektheit | Erneute Eingabe der Spezifikation ins Fertigungsformat | Der Auftrag kommt im Werksformat ohne manuelle Eingabe an |
| Montageleitung | Truppplan, Verteilung auf Objekte | Manuelle Übertragung von Adresse, Konstruktionen und Kunde in den Auftrag | Der Montageauftrag entsteht aus dem Liefertermin; bei der Rolle bleibt die Truppauswahl nach Qualifikation |
| Montagetrupp | Montage, Protokoll, Restzahlung | Protokoll auf Papier und Fotos ohne Auftragsbezug | Der Abschluss entsteht am Objekt und hängt am Auftrag |
Operatives Zielmodell
Der Auftrag durchläuft ausdrückliche Zustände, die am Objekt hängen und nicht am Namen des Kunden. Für jeden sind verantwortliche Rolle, Pflichtdaten und Übergangsbedingung definiert.
| Zustand | Verantwortlich | Pflichtangaben | Übergangsbedingung |
|---|---|---|---|
| Anfrage | Vertriebsmitarbeiter | Kontakt, Objektadresse, Quelle, Inhalt der Anfrage | Datensatz aus dem Anruf angelegt, Aufmaßtermin vergeben |
| Aufmaß erfolgt | Aufmaßtechniker | Maße, Konfiguration, Besonderheiten der Öffnung, Fotos | Pflichtparameter gefüllt und geprüft |
| Preis genannt | Aufmaßtechniker vor Ort | Spezifikation, Preis nach Werksparametern, Termin | Der Kunde hat einen verbindlichen Preis erhalten, keine Schätzung |
| Vertrag unterzeichnet | Aufmaßtechniker oder Vertrieb | Vertrag, Anzahlung, Version der Spezifikation | Unterlagen erstellt, Anzahlung angenommen |
| In Fertigung | Werk | Spezifikation im Fertigungsformat | Das Werk hat den Eingang bestätigt und die Stufe zurückgemeldet |
| Montagebereit | Logistik | Vollständigkeit, Liefertermin | Fertigstellung bestätigt, Montageauftrag erzeugt |
| Montiert | Montagetrupp | Protokoll, Fotos, Checkliste, Anmerkungen des Kunden | Die Abschlussunterlagen hängen am Auftrag |
Eine Regel ohne Frist und Adressat wirkt nicht. Nachfolgend das Minimum, das einen liegen gebliebenen Abschluss sichtbar macht, solange er noch ein Abschluss ist.
| Regel | Frist | Eskalation an |
|---|---|---|
| Ein Auftrag wird ohne die Pflichtparameter des Aufmaßes nicht gespeichert | Im Moment der Erfassung | Sperrende Regel, keine Eskalation erforderlich |
| Anfrage eingegangen, kein Aufmaßtermin vergeben | 1 Arbeitstag | Vertriebsleitung |
| Aufmaß erfolgt, Entscheidung des Kunden nicht festgehalten | 2 Arbeitstage | Vertriebsmitarbeiter, danach Vertriebsleitung |
| Vertrag unterzeichnet, Auftrag nicht ans Werk übergeben | 1 Arbeitstag | Vertriebsmitarbeiter, danach Geschäftsleitung |
| Spezifikationsänderung nach der Werksübergabe | Im Moment der Änderung | Arbeitsvorbereitung und Vertrieb, Bestätigung zwingend |
| Montage ohne bestätigte Vollständigkeit angesetzt | Im Moment der Planung | Sperrende Regel, Eskalation an die Montageleitung |
| Montage erfolgt, Abschlussunterlagen fehlen | 2 Arbeitstage | Montageleitung, danach Geschäftsleitung |
| Reklamation ohne Ursache und Typ erfasst | Im Moment der Erfassung | Serviceleitung |
Prioritäten und Reihenfolge
Die Reihenfolge ist so gewählt, dass jede Stufe für sich Nutzen bringt und den Abschluss der nächsten nicht voraussetzt.
| Nr. | Empfehlung | Warum jetzt | Abnahmekriterium |
|---|---|---|---|
| 1 | Digitales Aufmaß mit Pflichtparametern | Beseitigt die erneute Eingabe von Maßen und Konfiguration — die Wurzel der meisten Fehler | Maße werden einmal erfasst und gelangen ohne Abschreiben in die Kalkulation |
| 2 | Kalkulation auf Fertigungsparametern | Erlaubt es, den Preis direkt beim Aufmaß als Zusage zu nennen | Der vor Ort genannte Preis stimmt mit dem überein, der ans Werk geht |
| 3 | Vertrag und Anzahlung vor Ort | Streicht den zweiten Kundenbesuch und die Wartetage | Der Abschluss erfolgt im selben Termin, die Unterlagen entstehen am Objekt |
| 4 | Objekt- und Auftragsdatensatz | Verbindet Anfrage, Aufmaß, Vertrag, Fertigung und Zahlung | Der Auftrag ist über einen Bezug vom Anruf bis zum Protokoll nachvollziehbar |
| 5 | Beidseitiger Austausch mit dem Werk | Beseitigt die erneute Eingabe und die Anrufe zur Fertigstellung | Der Auftrag geht ohne manuelle Eingabe, die Stufen kommen ins System zurück |
| 6 | Montageauftrag aus dem Liefertermin | Verhindert eine Montageplanung ohne bestätigte Vollständigkeit | Der Auftrag entsteht automatisch, der Trupp erhält die Daten elektronisch |
| Später | Auswertung der Reklamationen nach Typ und Trupp | Sinnvoll, sobald der Abschluss vollständig dokumentiert wird | Reklamationsursachen sammeln sich in strukturierter Form |
Die Zeiträume sind Richtwerte für dieses Demonstrationsbeispiel. Eine belastbare Schätzung entsteht nach Zugang zu den Aufmaßformularen, dem Preis- und Fertigungsmodell des Werks, den Austauschformaten und den Integrationsgrenzen.
| Stufe | Zeitraum | Ergebnis | Kontrollpunkt |
|---|---|---|---|
| Aufnahme und Auftragsmodell | 2–4 Wochen | Zustände, Rollen, Pflichtparameter des Aufmaßes, Kalkulationsregeln | Vertrieb, Aufmaß und Fertigung bestätigen das Modell |
| Digitales Aufmaß und Kalkulation | 4–6 Wochen | Mobile Parametereingabe, Kalkulation nach Werksparametern | Der Techniker nennt am Objekt einen verbindlichen Preis |
| Vertrag und Anzahlung vor Ort | 3–4 Wochen | Unterlagen, Unterschrift, Anzahlung, Druck am Objekt | Der Abschluss erfolgt in einem Termin |
| Werksanbindung | 3–5 Wochen | Auftragsübergabe und Rückmeldung der Fertigungsstufen | Die erneute Eingabe der Spezifikation entfällt |
| Montage und Abschluss | 2–4 Wochen | Auftrag, Trupp, Checkliste, Protokoll und Fotos am Objekt | Der Auftrag wird mit vollständigen Unterlagen ohne Nacharbeit geschlossen |
Wirkungsmessung
Dieses Beispiel behauptet keine numerische Wirkung. In einer realen Analyse wird zuerst der Ausgangswert festgehalten, danach werden die Kennzahlen nach einem abgestimmten Nutzungszeitraum verglichen.
| Kennzahl | Berechnung | Erhebung des Ausgangswerts | Richtung |
|---|---|---|---|
| Anteil der im Aufmaßtermin geschlossenen Aufträge | Am Objekt unterzeichnete Verträge / durchgeführte Aufmaße × 100 | Stichprobe der Abschlüsse eines Quartals nach Aufmaß- und Vertragsdatum | Steigend |
| Zeit vom Aufmaß bis zum unterzeichneten Vertrag | Mittelwert in Tagen über abgeschlossene Vorgänge | Abgleich der Daten in Aufmaßformularen und Verträgen | Sinkend |
| Fehler nach der Übergabe des Aufmaßes | Aufträge mit Maßabweichung / alle Aufträge × 100 | Auswertung von Reklamationen und Nacharbeit über ein Quartal | Sinkend |
| Anzahl der Angebotsversionen bis zum Vertrag | Mittlere Zahl der Nachkalkulationen je Vorgang | Auszählung von Korrespondenz und Anrufen über zwei Wochen | Sinkend |
| Abweichung des Montagetermins | Tatsächlicher Termin − geplanter Termin, in Tagen | Stichprobe der Aufträge eines Quartals | Sinkend |
| Zweite Anfahrten | Zweite Anfahrten / durchgeführte Montagen × 100 | Fahrtenbuch eines Quartals | Sinkend |
| Anteil der Aufträge mit vollständigen Abschlussunterlagen | Aufträge mit Protokoll, Fotos und Checkliste / alle Aufträge × 100 | Stichprobe abgeschlossener Aufträge eines Monats | Steigend |
Die Analyse endet nicht beim unterzeichneten Protokoll. Die Vorgangsdaten müssen ohne erneute Erfassung bis in die Management- und Jahresauswertung gelangen — sonst bleibt die Wirksamkeit von Kanälen, Trupps und Konstruktionsarten Ansichtssache.
| Ebene | Was ohne manuelle Zusammenstellung ankommen muss |
|---|---|
| Tag | Vergebene und durchgeführte Aufmaße, unterzeichnete Verträge, Truppeinsätze |
| Woche | Aufträge in Fertigung nach Stufen, geplante Montagen, offene Reklamationen |
| Monat | Abschlussquote je Kanal und Techniker, Zielerreichung, Bonus, Zahlungen |
| Quartal | Rentabilität je Konstruktionsart, Mängel nach Trupp und Lieferant |
| Jahr | Managementauswertung von Vertrieb, Fertigung und Montage auf einem Datenmodell |
Dieses Dokument zeigt Struktur und Detailtiefe des Ergebnisses der Leistung „Prozessanalyse“. Es beruht auf der Mechanik einer realisierten, anonymisierten Plattform für den Fensterbau, ist keine rechtliche, steuerliche, bautechnische oder branchenspezifische Beratung und enthält keine vertraulichen Kundendaten. Die Reifegrade sind illustrativ. Ob ein Auftrag ohne erneute Eingabe an die Fertigung übergeben werden kann, hängt davon ab, ob das jeweilige Werk ein geeignetes Austauschformat bereitstellt.